Häufig gestellte Fragen
Wo befinden sich die Tiere, die früher im Eismeer zu sehen waren?
Während ein großer Teil der Humboldt-Pinguine im Tierpark geblieben ist und hier eine „Wohngemeinschaft” mit den Kängurus bildet, haben die übrigen ehemaligen Bewohner des Eismeers Hagenbeck verlassen. So lebt Eisbärendame Fanny derzeit in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen, die Seebären Poldi und Diego sind nach Halle umgezogen, Seebärin Conchita und ihre Tochter Bonita haben im Zoo von Leeuwarden in den Niederlanden eine neue Heimat gefunden. Zwei weitere Seebären leben derzeit in Großbritannien und Mähnenrobbe Betty ist in den Zoo von Zlín-Lešná in Tschechien umgezogen. Ein kleiner Teil der Humboldt-Pinguine befindet sich derzeit in den Niederlanden.
Welche Tiere werden zukünftig zu sehen sein?
Zum geplanten Tierbestand des neuen Eismeers gehören Walrosse, Eisbären, Seebären, antarktische Pinguine und Humboldt-Pinguine. Außerdem sollen in einer großen Seevogel-Voliere Papageitaucher, Trottellummen und Küstenseeschwalben angesiedelt werden.
Was ist das Besondere am neuen Eismeer?
Die Gestaltung des neuen Eismeers wird sich an dem historischen Vorbild des vor über 100 Jahren von Carl Hagenbeck entworfenen Nordmeer-Panoramas orientieren. Diese im Zweiten Weltkrieg zum größten Teil zerstörte, ursprünglich begehbare Anlage war um ein Vielfaches größer als das den Hagenbeck-Besuchern aus den letzten Jahrzehnten bekannte Eismeer.
Das neue Eismeer erfüllt alle Anforderungen an eine moderne und artgerechte Tierhaltung und ermöglicht Hagenbeck gleichzeitig neue Zuchtmöglichkeiten. Ein 700 Meter langer Rundweg bietet den Besuchern durch verschiedene Sichtachsen spannende Einblicke in das Geschehen innerhalb der Anlage. So wird es nicht nur eine Besucherplattform mit Ausblick über Eismeerfelsen und Tierpark geben, auch das Innere der Anlage wird begehbar sein. Panoramascheiben geben den Blick frei auf tauchende Eisbären und Walrosse, die sich den Besuchern damit aus einer ganz anderen Perspektive zeigen.
Auf einer Gesamtfläche von 8.000 Quadratmetern mit einer Wasserfläche von 1.200 Quadratmetern haben die Tiere viel Platz zum Schwimmen und Tollen. Mit der geplanten Zuchtanlage für Walrosse erfüllt sich Hagenbeck zudem einen Herzenswunsch: In diesem bis zu sieben Meter tiefen Wasserbecken - einem der tiefsten Walross-Becken der Welt - soll künftig eine ganze Walross-Gruppe leben.
Wann wird das Eismeer eröffnet?
Die Eröffnung ist für Frühjahr 2012 geplant.
Was kostet das neue Eismeer?
Für den Bau der modernen Polarlandschaft sind derzeit 20 Millionen Euro veranschlagt.
Wer finanziert das Projekt?
Die Freie und Hansestadt Hamburg beteiligt sich mit 7,5 Millionen Euro an den Kosten des Neubaus. Das sind 2,5 Millionen Euro weniger, als sich Hagenbeck von der Stadt erhofft hatte. Der Kostenanteil, den Hagenbeck selbst aufbringen muss, steigt somit auf 12,5 Millionen Euro und die Finanzierung ist nur mit Unterstützung von Freunden und Förderern des Tierparks zu bewältigen. Hagenbeck hofft, durch private Spenden und testamentarische Zuwendungen an die Stiftung Hagenbeck diese Summe aufbringen zu können.
Kontakt
Stiftung Hagenbeck
Lokstedter Grenzstraße 2
22527 Hamburg
Telefon (040) 53 00 33 – 396
Fax (040) 53 00 33 – 395
Ansprechpartner: Cord Crasselt
E-Mai:l stiftung(at)hagenbeck.de
Internet: www.hagenbeck.de
Warum verschiebt sich die Eröffnung?
Trotz des harten Winters werden die Bauarbeiten am neuen Eismeer wie geplant im Herbst 2011 abgeschlossen sein. Damit die Tiere anschließend ausreichend Zeit haben, sich an ihre neue Umgebung zu gewöhnen, ist die offizielle Eröffnung der jüngsten Hagenbeck-Attraktion für das Frühjahr 2012 geplant.
