Bauplanung

Zunächst galt es festzulegen, welche Tierarten im neuen Eismeer-Panorama leben sollen. Die Größen der Wasserbecken und Landbereiche mussten festgelegt und der tierpflegerische und logistische Ablauf organisiert werden. Außerdem berücksichtigte das Planungsteam aus Projektleiter Dr. Stephan Hering-Hagenbeck, Architekt Sezai I. Candan vom Hamburger Architektenbüro Geising+Böker sowie der englische Zoo- und Gehegedesigner David Lazenby das historische Vorbild. Das vor dem Abriss erstellte dreidimensionale Computermodell diente den Planern - neben historischen Fotos - als Vorlage für das neue Eismeer.

Das Anfang Juli 2009 gefertigte Rohbau-Modell zeigt die Wasserbecken, Inseln, Landbereiche, Gräben und Ställe sowie die Besucherwege und Aufenthaltsräume. Auf der Basis des Rohbau-Modells wurde ein 1 x 1,5 Meter großes Kunstfelsenmodell aus Knetmasse gefertigt; die natürlichen Lebensräume sollten möglichst detailgetreu dargestellt werden. Mit den am Modell gewonnenen Erkenntnissen ließen sich die Pläne, nach denen das neue Eismeer-Panorama entsteht, optimieren. Hagenbecks neues Eismeer ist auf einem 750 Meter langen Rundweg komplett begehbar, damit die Besucher Seevögeln, Eisbären und Robben ganz nahe kommen können.