Eisbär (Ursus maritimus)

Eisbär Blizzard © Götz Berlik

Die Bären gehören zu den größten und gefährlichsten Landraubtieren der Erde. Ihr Lebensraum sind die nordpolaren Regionen. Dort wandern die Eisbären als Einzelgänger unermüdlich umher. Sie legen zur Nahrungssuche pro Jahr durchschnittlich 15.000 Kilometer zurück. Die langen Winter über leben Eisbären im Packeis. Sie jagen dort vor allem Robben. Im Gegensatz zu den großen Braunbären halten zumindest die männlichen Eisbären keinen Winterschlaf. Trächtige Eisbärenweibchen verbringen die harten Wintermonate in einer Schneehöhle. Dort kommt ihr Nachwuchs zur Welt. Bei der Geburt sind die jungen Eisbärenbabys blind und nackt. Sie haben die Größe eines Hausmeerschweinchens. Etwa zwei Jahre versorgt die Eisbärenmutter ihren Nachwuchs mit fettreicher Muttermilch und kümmert sich intensiv um die Aufzucht. Ausgewachsene Eisbären erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge bis zu 2,50 Meter.

Hagenbeck wird weiterhin am Erhaltungszuchtprogramm für diese von der Ausrottung bedrohte Tierart teilnehmen und möchte mit einem Eisbären-Paar in der neuen Eismeer-Anlage an die Zuchterfolge früherer Jahre anknüpfen. Erstmalig orientiert sich die Panorama-Gestaltung an den natürlichen geografischen Gegebenheiten: Die Eisbären bewohnen zusammen mit der Walrossgruppe einen Bereich der Anlage - getrennt nur durch für die Besucher unsichtbare Gräben.

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