Humboldt-Pinguine (Spheniscus humboldti)

Die Heimat der Humboldt-Pinguine sind die Westküsten Chiles und Perus. Ihren Namen verdanken die Vögel dem fischreichen Humboldt-Strom.

Während der Bauzeit des neuen Eismeers bildeten die Pinguine im Tierpark Hagenbeck eine Wohngemeinschaft mit den Roten Riesenkängurus (Macropus rufus). Auf den ersten Blick erscheint diese Kombination ungewöhnlich, doch in der australischen Heimat der Roten Kängurus bevölkern Zwergpinguine das Meer und die Küstenregionen von Phillip Island. Also ist das Zusammenleben von Pinguinen und Kängurus gar nicht so neu. Der abendliche Marsch der Vögel zu ihren Brut- und Schlafplätzen an Land ist im Nationalpark von Phillip Island eine Attraktion.

Damit sich Hagenbecks Humboldt-Pinguine in ihrem Übergangsquartier wohl fühlten, trafen die Handwerker umfangreiche Vorbereitungen. Auf der bereits bestehenden Insel im Känguru-Gehege errichteten sie einen künstlichen Felsen mit Bruthöhlen. Schon nach kurzer Zeit hatten sich die Pinguine sehr gut eingelebt. Im Herbst 2011 gehörten sie zu den ersten Bewohnern, die in das neue Eismeer umsiedelten.

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