Projekt
Historie
Tiere
Fortschritte
Spenden
Häufige Fragen
Kontakt
Fenster schließen

Impressum

Stiftung Hagenbeck
Lokstedter Grenzstraße 2
22527 Hamburg
Telefon: (040) 53 00 33 - 396
Fax: (040) 53 00 33 - 395
E-Mail: stiftung@hagenbeck.de
Internet: www.hagenbeck.de

Vorstand:
Joachim Weinlig-Hagenbeck
Dr. Stephan Hering-Hagenbeck
Dr. Rolf-Hermann Henniges

Steuer-Nr.: 17/418/00353
Gerichtsstand und Erfüllungsort: Hamburg

Copyright
Hagenbeck
Götz Berlik
Uwe Wilkens
Geising + Böker Generalplaner

Konzeption und Realisierung
Schmidt-Ohm + Partner Werbeagentur GmbH
Internet: www.sop-hamburg.de
Projekt Architektur Tierhaltung Artenschutz Kosten
Fenster schließen
Das historische Eismeer hat eine lange Geschichte: Mit der Tierpark-Eröffnung 1907 weihte der Gründer Carl Hagenbeck die Anlage ein und präsentierte damals weltweit erstmalig eine arktische Landschaft mit Tieren, die nur durch einen Graben von den Besuchern getrennt waren. Später war im Eismeer das berühmte Walross Antje zu Hause und bis vor Kurzem bewohnten Seebären, Mähnenrobben, Humboldt-Pinguine und Eisbärin Fanny die Felsen.

Doch nach über 100 Jahren war das unverwechselbare Panorama baufällig geworden und es bestand dringend Handlungsbedarf. Der Abriss des alten Eismeer-Panoramas begann im Frühjahr 2009. Hagenbeck errichtet derzeit an gleicher Stelle eine moderne Eiswelt. Frühjahr 2011 ist der angestrebte Zeitraum für die Eröffnung.
Diese neue, für die tierischen Bewohner polarer Regionen gestaltete Landschaft wird sich architektonisch an dem historischen Vorbild - so wie es vor über 100 Jahren erbaut wurde - orientieren.

Das ursprüngliche Nordland-Panorama, das Tierpark-Gründer Carl Hagenbeck Anfang des vorigen Jahrhunderts entwarf, war um ein Vielfaches größer als das Eismeer, das viele Hagenbeck-Freunde aus den vergangenen Jahrzehnten kennen. Im Zweiten Weltkrieg wurde die damals begehbare Anlage schwer zerstört und nie in ihrer ursprünglichen Form wieder aufgebaut.

Heute entsteht eine Eismeer-Landschaft, die eine moderne, naturnahe Tierhaltung und -zucht ermöglichen wird. Gleichzeitig sollen die Tierpark-Gäste durch verschiedene Sichtachsen spannende Einblicke in die Gehege erhalten. Eine Besucherplattform wird, wie im ursprünglichen Eismeer, einen Ausblick über Eismeerfelsen und Tierpark bieten und das Innere der Anlage wird begehbar sein. Panoramascheiben gewähren Unterwasser-Einblicke und ermöglichen fantastische Eismeer-Beobachtungen mit tauchenden Eisbären und Walrossen in einer neuen Dimension. Ein 700 Meter langer Besucherweg führt durch das neue Eismeer. Zum Vergleich: Nicht nur der Besucher-Rundgang ist länger als der des im Jahr 2007 eröffneten Tropen-Aquariums Hagenbeck, auch die Wassermenge der Gehege ist zweieinhalb Mal so groß wie die Wassermenge des Tropen-Aquariums.
Die Haltung von Wildtieren unterliegt strengen Richtlinien der EU, die Hagenbeck berücksichtigen muss und auch will. So wird die neue Eismeer-Anlage alle Anforderungen an eine moderne und artgerechte Tierhaltung nicht nur erfüllen, die Ausstattung wird sogar deutlich über dem von der EU geforderten Standard liegen. Als wissenschaftlich geführter zoologischer Garten ließ Hagenbeck die neuesten tiergärtnerischen Erkenntnisse zum Wohl der Tiere in die Planungen einfließen. Dabei handelt es sich um Know-how und Material, das es vor 100 Jahren, als das ursprüngliche Eismeer im Tierpark Hagenbeck errichtet wurde, nicht gab. Auch vor 30 Jahren, als das Walross Antje zu Hagenbeck kam, wurde noch völlig anders konzipiert und gebaut.

Eine Gesamtfläche von mehr als 8.000 Quadratmetern und moderne Kälte- und Wassertechnik werden dafür sorgen, dass sich Eisbären, Pinguine, Walrosse und Seebären tierisch wohl fühlen. 1.200 Quadratmeter Wasserfläche und über fünf Millionen Liter Wasser in verschiedenen Becken bieten den Eismeer-Bewohnern viel Platz zum Schwimmen und Tauchen. Und das alles vor den Augen der Besucher, die das Treiben durch große Scheiben beobachten können. Eisbären, Walrosse, Seebären, antarktische Pinguine und Humboldt-Pinguine gehören zum geplanten Tierbestand. Eine weitere Attraktion wird die große Seevogel-Voliere darstellen.
Die Polarregionen stellen heute Brennpunkte des Klimawandels dar. Die Auswirkungen globaler Erwärmung auf die Lebensräume der dort heimischen Tierarten sind deutlich zu erkennen. Die moderne Tierhaltung im neuen Eismeer bemüht sich um die Zucht dieser Arten und wirbt gleichzeitig bei den Besuchern für den Erhalt und den Schutz dieser sensiblen Lebensräume. So verbinden sich Erhaltungsschutz und Umweltkommunikation zu aktivem Artenschutz.
Der Bau der weitläufigen, modernen Polarlandschaft wird derzeit mit 20 Millionen Euro veranschlagt. Die Freie und Hansestadt Hamburg beteiligt sich mit 7,5 Millionen Euro an dem Neubau. Das sind 2,5 Millionen Euro weniger, als sich Hagenbeck von der Hansestadt erhofft hatte. Damit steigt der Anteil, den Hagenbeck selbst aufbringen muss, von zehn auf 12,5 Millionen Euro. Eine Last, die nur mit Unterstützung von Freunden und Förderern zu schultern ist. Hagenbeck hofft, mithilfe privater Spenden von Hagenbeck-Freunden und Tier-Begeisterten sowie testamentarischer Zuwendungen an die Stiftung Hagenbeck die Baukosten finanzieren zu können.

Großes Engagement zeigen auch Hamburger Unternehmen. So spendet das Reiseunternehmen Hurtigruten seit vielen Jahren für das neue Eismeer. Auch die Sparda-Bank leistete wiederholt großartige finanzielle Unterstützung.

Hagenbeck bedankt sich bei allen, die mithelfen, dieses innovative Projekt zu realisieren!
Historie Walross Antje
Fenster schließen
Die Geschichte des Eismeer-Panoramas ist lang und bewegt. Tierpark-Gründer Carl Hagenbeck weihte die Anlage vor mehr als 100 Jahren ein und präsentierte das damalige Nordland-Panorama als eine arktische, fjordähnliche Landschaft. Hier lebten Seelöwen, Robben und Eisbären - nur durch einen Graben von den Besuchern getrennt - und Rentiere tummelten sich im Hintergrund. Bereits zwei Jahre nach der Eröffnung erweiterte Carl Hagenbeck die Anlage um einen südpolaren Landschaftsteil. Dort zogen verschiedene Pinguinarten und sogar stattliche See-Elefanten (siehe Foto) ein. Schon Kaiser Wilhelm II begeisterte sich für die Hagenbecksche Polarlandschaft.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Eismeer-Panorama schwer beschädigt und Hagenbeck konnte später lediglich Teile der Anlage wieder herstellen. Im Laufe der Jahrzehnte führten Witterung und Abnutzung zu großen Schäden an den Kunstfelsen. Es bildeten sich Risse und im Innern bröckelte der Putz großflächig von Decken und Wänden. An der Rückseite lag bereits der stützende Stahl, der zwischenzeitlich die ursprüngliche Holzkonstruktion verstärkt hatte, an vielen Stellen frei und rostete. Die statische Sicherheit des Bauwerks und damit auch die Sicherheit von Tieren und Menschen waren gefährdet.

Kleine Schönheitsreparaturen reichten nicht mehr aus. Hagenbeck war gezwungen, die baufällig gewordene historische Anlage abzureißen und sie möglichst bald unter Berücksichtigung der Auflagen des Denkmalschutzes und modernem Standard entsprechend neu zu errichten.
Gemütlich schwamm sie 27 Jahre lang zwischen den anderen Robben ihre Runden durch das Eismeer im Tierpark Hagenbeck. Antje war nicht nur über 20 Jahre lang das Maskottchen des NDR, sondern vor allem der Liebling vieler Tierpark-Besucher, die begeistert beobachteten, wenn Antje zur Futterzeit aus dem Wasser robbte, um genüsslich ein paar Fische zu verspeisen. Auch ihre „Musikalität” war legendär. Vielen Besuchern machte Antje eine besondere Freude, wenn sie in die Mundharmonika blies.

Antje stammte aus dem Nordpolarmeer. Als Baby kam sie über Moskau nach Hamburg und wog damals 61 Kilogramm. Von November 1976 bis Juli 2003 lebte sie im Tierpark Hagenbeck und brachte zuletzt stolze 750 Kilogramm auf die Waage.


Von Beginn an bis zu seiner Pensionierung 1998 kümmerte sich der Tierpfleger Heino Susott liebevoll um Antje, bereitete ihr die täglichen Mahlzeiten aus Suppe und Fischen. Und jedes Jahr gab es eine Geburtstagstorte aus Quark, reichlich garniert mit Meerestieren. Die Silvester-Nächte verbrachte Heinz Susott mit Antje in ihrem Stall und lenkte sie mit Musik von der Silvester-Knallerei ab, die Antje gar nicht mochte. Zusammen wurden die beiden bekannt durch die Sesamstraße.

Als Nachfolger von Heino Susott umsorgte der Tierpfleger Dirk Stutzki sehr engagiert die Walross-Dame und ihre Freunde im Eismeer. Wie wohl sich Antje im Hagenbeckschen Eismeer gefühlt hat, ist unschwer an ihrem Alter abzulesen. Sie gehörte mit ihren 27 Jahren damals zu den drei ältesten Walrossen der Welt!
Tiere Eisbären Walrosse Seebären Humboldt-Pinguine Antarktische Pinguine Arktische Seevögel
Fenster schließen

Tiere

Das Wohlbefinden der Tiere steht bei Hagenbeck an erster Stelle. Schon vor über 100 Jahren begründete Carl Hagenbeck mit seinem Konzept einer gitterlosen und artgerechten Tierhaltung in naturnahen Lebensräumen die moderne Zooarchitektur. Schönster Beweis dieser langjährigen und erfolgreichen Arbeit sind Hagenbecks außergewöhnliche Zuchterfolge.

Unser Wissen und die Erfahrungen, die sich aus dem internationalen Austausch tiergärtnerischer Erkenntnisse ergeben, fließen in die Entwicklung des neuen Eismeers ein. Eisbären, Walrosse, Pinguine und viele andere arktische und antarktische Tiere bekommen ein Zuhause, das allen Anforderungen an eine moderne und artgerechte Tierhaltung mehr als gerecht wird und Hagenbeck zugleich ganz neue Zuchtmöglichkeiten eröffnet.

Eisbär (Ursus maritimus)

Die Bären gehören zu den größten und gefährlichsten Landraubtieren der Erde. Ihr Lebensraum sind die nordpolaren Regionen. Dort wandern die Eisbären als Einzelgänger unermüdlich umher. Sie legen zur Nahrungssuche pro Jahr durchschnittlich 15.000 Kilometer zurück. Die langen Winter über leben Eisbären im Packeis. Sie jagen dort vor allem Robben. Im Gegensatz zu den großen Braunbären halten zumindest die männlichen Eisbären keinen Winterschlaf. Trächtige Eisbärenweibchen verbringen die harten Wintermonate in einer Schneehöhle. Dort kommt ihr Nachwuchs zur Welt. Bei der Geburt sind die jungen Eisbärenbabys blind und nackt. Sie haben die Größe eines Hausmeerschweinchens. Etwa zwei Jahre versorgt die Eisbärenmutter ihren Nachwuchs mit fettreicher Muttermilch und kümmert sich intensiv um die Aufzucht. Ausgewachsene Eisbären erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge bis zu 2,50 Meter.

Hagenbeck wird weiterhin am Erhaltungszuchtprogramm für diese von der Ausrottung bedrohte Tierart teilnehmen und möchte mit einer Eisbären-Gruppe (ein Männchen, zwei Weibchen) in der neuen Eismeer-Anlage an die Zuchterfolge früherer Jahre anknüpfen. Erstmalig wird sich die Panorama-Gestaltung an den geografischen Gegebenheiten orientieren: Eisbären werden zusammen mit Walrossen einen Bereich der Anlage bewohnen - getrennt nur durch für die Besucher unsichtbare Gräben.

Walross (Odobenus rosmarus)

Walrosse gehören zu den Robben und werden nach zwei Unterarten differenziert: Atlantisches Walross (Odobenus rosmarus rosmarus) und Pazifisches Walross (Odobenus rosmarus divergens), zu dem auch Antje gehörte. Walrosse leben im Nordpolarmeer.

Sie haben einen sehr engen Schlund und ernähren sich daher von kleinen und weichen Meerestieren, wie zum Beispiel Muscheln, Würmern, Schnecken und Tintenfischen. Sie ertasten ihre Nahrung mit Hilfe der empfindlichen Sinneshaare. Im Meeresboden verborgene Beutetiere legen sie mit den Stoßzähnen und einem kräftig ausgestoßenen Wasserstrahl frei. Die Schalen der Krebse werden zerdrückt und das Innere wird herausgesaugt. Walrosse sind sehr gesellige Tiere. In ihren Heimatgebieten finden sie sich im Wasser und an Land zusammen.

Einen Herzenswunsch wird sich Hagenbeck mit der Zuchtanlage für Walrosse erfüllen. Mit einem bis zu sieben Meter tiefen Wasserbecken - eines der tiefsten Tauchbecken für diese Tiere weltweit - wird eine Wellness-Oase für Walrosse geschaffen, die ihresgleichen sucht. Dort soll nicht nur eine „neue Antje” einziehen, sondern eine ganze Gruppe von Walrossen. Natürlich ist für die Zukunft Nachwuchs geplant - ein weiteres Hagenbeck-Bekenntnis zur Arterhaltung.

Südamerikanische Seebären (Arctocephalus australis)

Südamerikanische Seebären sind in Menschenobhut selten zu finden und hatten bisher in Deutschland nur im Dortmunder Zoo und bei Hagenbeck regelmäßig Nachwuchs. Seebären gehören, wie auch die Seelöwen, zur Familie der Ohrenrobben. Ihren Namen verdanken die Ohrenrobben ihren kleinen, noch sichtbaren äußeren Ohrmuscheln.

Der Südamerikanische Seebär, wegen seines dichten Ober- und Unterfells auch „Dos Pelos” (spanisch: Doppelpelz) genannt, lebt an den Atlantik- und Pazifikküsten Südamerikas, vor Peru, Uruguay und im Süden Kap Horns. Anders als Hundsrobben klettern Seebären auch Felsen hinauf. Das werden die Besucher im neuen Eismeer sehr gut beobachten können.

Im Freiland hat sich der Bestand nach den Verfolgungen im 19. Jahrhundert wieder deutlich erholt, ist aber durch die zunehmende Umweltverschmutzung, die Überfischung der Meere und vor allem durch die Schleppnetzfischerei bedroht. Daher gibt es für diese Tierart ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP), an dem auch Hagenbeck bis zum Abriss des alten Eismeeres erfolgreich teilnahm. Ab 2011 soll bei Hagenbeck im neuen Eismeer die Zucht fortgesetzt werden.

Humboldt-Pinguine (Spheniscus humboldti)

Die Heimat der Humboldt-Pinguine sind die Westküsten Chiles und Perus. Ihren Namen verdanken die Vögel dem fischreichen Humboldt-Strom.

Während der Bauzeit des neuen Eismeers bilden die Pinguine im Tierpark Hagenbeck eine Wohngemeinschaft mit den Roten Riesenkängurus (Macropus rufus). Auf den ersten Blick erscheint diese Kombination ungewöhnlich, doch in der australischen Heimat der Roten Kängurus bevölkern Zwergpinguine das Meer und die Küstenregionen von Phillip Island. Also ist das Zusammenleben von Pinguinen und Kängurus gar nicht so neu. Der abendliche Marsch der Vögel zu ihren Brut- und Schlafplätzen an Land ist im Nationalpark von Phillip Island eine Attraktion.

Damit sich Hagenbecks Humboldt-Pinguine in ihrem Übergangsquartier wohl fühlen, trafen die Handwerker umfangreiche Vorbereitungen. Auf der bereits bestehenden Insel im Känguru-Gehege errichteten sie einen künstlichen Felsen mit Bruthöhlen. Schon nach kurzer Zeit hatten sich die Pinguine sehr gut eingelebt. 2011 werden sie zu den ersten Bewohnern gehören, die in das neue Eismeer umsiedeln.

Antarktische Pinguine

Hagenbeck möchte im neuen Eismeer mehrere Arten antarktischer Pinguine ansiedeln, deren natürlicher Lebensraum südlich des Polarkreises liegt. Antarktische Pinguine sind an die extremen Lebensbedingungen der größten Wüste der Welt bestens angepasst. Die bekannten Kaiserpinguine zum Beispiel marschieren 250 Kilometer durch die Antarktis, um sich in einem Tal oder an Felswänden in großen Kolonien niederzulassen. Dort legen die Weibchen ihre Eier, übergeben diese den Männchen und wandern wieder zurück zum Wasser, um Nahrung zu finden. Später kehren sie zu den Männchen und ihrem Nachwuchs zurück.

Die Klimaveränderung führt dazu, dass für die Vögel nicht mehr genügend Brutraum vorhanden ist und die Tiere zurückgedrängt werden.

Gestaltung und technische Ausstattung des neuen Eismeers werden auf die Besonderheiten der antarktischen Bewohner abgestimmt sein.

Arktische Seevögel

Das neue Eismeer wird um eine weitere Attraktion ergänzt: In der großen Seevogel-Voliere sollen Papageientaucher, Trottellummen, Küstenseeschwalben und andere arktische Seevögel angesiedelt werden.
Fortschritte Umzug der Tiere Bestandsaufnahme Abriss Bauplanung Spatenstich Modell Aktuell
Fenster schließen
Eine Räuberleiter und neugierige Eismeer-Tiere, die über den Bauzaun hinwegschauen. Mit diesen tierisch coolen Motiven ist der Holzzaun verschönert, der die Baustelle umgibt. Bis zum Frühjahr 2009 ragten hier die Kunstfelsen des alten Eismeers in den Hamburger Himmel, aber jetzt wird fleißig am neuen Eismeer gebaut.
Schon im Herbst 2008 begannen die Vorarbeiten für das neue Eismeer. Die Bewohner mussten aus der alten, baufälligen Felsenlandschaft ausziehen.

Seit Dezember 2008 lebt die betagte Eisbärendame Fanny in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen. Dort traf sie Eisbär-Mann Elvis und genießt nun mit ihm ihren Lebensabend. Die Seebären Poldi und Diego zogen nach Halle um, Seebärin Conchita und ihre Tochter Bonita fanden Ende Januar 2009 eine neue Heimat im Zoo von Leeuwarden in den Niederlanden. Zwei weitere Seebären leben inzwischen in Großbritannien und Mähnenrobbe Betty fand nette Gesellschaft im Zoo von Zlín-Lešná in Tschechien. Ein kleiner Teil der Humboldt-Pinguine befindet sich heute in den Niederlanden, der Rest blieb im Tierpark Hagenbeck und lebt vorübergehend in einer „Wohngemeinschaft” mit den Kängurus.
Nach dem Umzug der Tiere entfernten Hagenbecks Gärtner den Efeu, der den Kunstfelsen des Eismeer-Panoramas überwuchs und letztlich noch zusammenhielt. Eine notwendige Maßnahme für den nächsten Arbeitsschritt: Ende Januar 2009 ließ Hagenbeck vom geräumten Eismeer-Gehege mit Spezialkameras dreidimensionale Aufnahmen anfertigen. Von hohen Masten aus scannte ein Laserstrahl Punkt für Punkt den historischen Kunstfelsen ab und speicherte alle Abstandsmaße als digitale Daten. Diese sind für den Wiederaufbau der historischen Felsenanlage aus Beton erforderlich, denn Konstruktionspläne der alten Anlage existieren nicht. Hagenbeck möchte die historische Felsenlandschaft jedoch ähnlich dem Original von 1907 gestalten und kombiniert mit moderner Zooarchitektur wieder aufbauen - das fordern auch Auflagen des Denkmalschutzes.
Wo bis Anfang 2009 das historische Eismeer-Panorama zu sehen war, klaffte einige Monate lang eine große Baugrube hinter dem hölzernen Bauzaun. Die Bagger hatten ganze Arbeit geleistet. Mit Wehmut, aber auch mit Vorfreude beobachteten die Tierparkleitung und der langjährige Reviertierpfleger den Beginn der Arbeiten am 31. März 2009. Die mächtigen Schaufeln der Bagger hatten leichtes Spiel mit dem altersschwachen Kunstfelsgebirge. Unter ihrem eisernen Griff stürzten meterhohe Wände wie Kartenhäuser ein und Stahlträger verbogen wie Büroklammern.
Zunächst galt es festzulegen, welche Tierarten im neuen Eismeer-Panorama leben sollen. Die Größen der Wasserbecken und Landbereiche mussten festgelegt und der tierpflegerische und logistische Ablauf organisiert werden. Außerdem berücksichtigte das Planungsteam das historische Vorbild. Das vor dem Abriss erstellte dreidimensionale Computermodell diente den Planern - neben historischen Fotos - als Vorlage für das neue Eismeer.

Das Anfang Juli 2009 gefertigte Rohbau-Modell zeigt die Wasserbecken, Inseln, Landbereiche, Gräben und Ställe sowie die Besucherwege und Aufenthaltsräume. Auf der Basis des Rohbau-Modells wurde ein 1 x 1,5 Meter großes Kunstfelsenmodell aus Knetmasse gefertigt; die natürlichen Lebensräume sollten möglichst detailgetreu dargestellt werden. Mit den am Modell gewonnenen Erkenntnissen ließen sich die Pläne, nach denen das neue Eismeer-Panorama entsteht, optimieren. Hagenbecks neues Eismeer wird auf einem 700 Meter langen Rundweg begehbar sein, damit die Besucher Seevögeln, Eisbären und Robben ganz nahe kommen können.
Der erste Spatenstich - und dann ging es los!

Am 3. November 2009 um 12:32 Uhr war es endlich soweit - Senatorin Prof. Dr. Karin von Welck griff persönlich zur Schaufel und setzte als Vertreterin der Freien und Hansestadt Hamburg, die das neue Eismeer mit 7,5 Millionen Euro unterstützt, mit viel Schwung den ersten Spatenstich. So begannen nach einer intensiven Planungsphase die Bauarbeiten für das neue Zuhause von Walross, Eisbär, Pinguin und Co. in einem feierlichen Rahmen.

Mit dabei war auch Dr. Heinz Wings, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank. Er überreichte Hagenbeck bereits zum zweiten Mal im Jahr 2009 einen Scheck über 50.000 Euro. Seit dem 1. November 2008 gibt es eine Kooperation der beiden Hamburger Traditionsunternehmen Sparda-Bank und Hagenbeck: Die Sparda-Bank bietet ihren Kunden eine Sonderedition von ec-Karten mit tierischen Motiven an. Eine solche Karte kostet 20 Euro und die Sparda-Bank spendet den kompletten Betrag dem Tierpark Hagenbeck. Die Produktionskosten übernimmt somit die Bank.

Auch zahlreiche Privatpersonen waren und sind vom „Projekt Eismeer” so begeistert, dass sie dieses für die moderne Tierhaltung wegweisende Projekt mit großzügigen Spenden unterstützen. Joachim Weinlig-Hagenbeck und Dr. Stephan Hering-Hagenbeck bedankten sich anlässlich des ersten Spatenstichs bei der Hansestadt, der Sparda-Bank und allen Spendern. "Auch weiterhin ist uns jede Unterstützung für den Bau des Eismeers von Herzen willkommen. Jeder Euro zählt."
Bagger, Kräne, Bauarbeiter - in der Baugrube des neuen Eismeeres herrscht Hochbetrieb. Endlich. Denn der harte Winter hat den Zeitplan der Architekten um rund zehn Wochen nach hinten verschoben. Doch jetzt herrscht ein reges Treiben auf der Großbaustelle. Zwei Riesenkräne, mehrere Bagger und ein gutes Dutzend Bauarbeiter arbeiten emsig daran, die verlorene Zeit wieder aufzuholen. Die Bodenplatten sind bereits gegossen, die Flächendrainage ist gelegt und auch die zehn Baucontainer sind mittlerweile vom Planungsteam bezogen worden. Bis zum Herbst 2010 soll der Rohbau fertig gestellt sein. Dann beginnen die Kunstfelsenbauer und die Wassertechniker mit der Arbeit für das innovative Werk.

Die Gucklöcher des mit Illustrationen verschönerten Bauzauns gewähren Einblicke und interessierte Tierparkbesucher können sich so jederzeit über den Fortschritt der Bauarbeiten informieren.
Fenster schließen

Hagenbecks neues Eismeer –
das aktuelle Großprojekt der Stiftung Hagenbeck

Walross, Eisbär, Pinguin und Seebär - diese und viele andere, teils bedrohte Tierarten sollen bei Hagenbeck wieder ein artgerechtes Zuhause finden. Nur so können wir für den Schutz polarer Regionen werben und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zur Erhaltung dieser einzigartigen Artenvielfalt leisten.

Bitte helfen Sie uns dabei und fördern Sie die Arbeit der Stiftung Hagenbeck mit einer Schenkung oder Spende, damit auch kommende Generationen im Tierpark Hagenbeck die Vielfalt der Polarregionen entdecken können!

Nur mit Hilfe der Freunde und Förderer des Tierparks Hagenbeck wird es möglich sein, das neue Eismeer-Panorama wie geplant zu realisieren. Wir bitten Sie herzlich um Ihre Unterstützung.


Auskünfte erteilt Ihnen gern Cord Crasselt
Tel. (040) 53 00 33-396
E-Mail: stiftung@hagenbeck.de

Spendenkonto
Hamburger Sparkasse AG
BLZ: 200 505 50
Konto-Nr. 1280-221 001
Stichwort „Eismeer”





Fenster schließen

Häufige Fragen

Wo befinden sich die Tiere, die früher im Eismeer zu sehen waren?
Wo befinden sich die Tiere, die früher im Eismeer zu sehen waren?
Während ein großer Teil der Humboldt-Pinguine im Tierpark geblieben ist und hier eine „Wohngemeinschaft” mit den Kängurus bildet, haben die übrigen ehemaligen Bewohner des Eismeers Hagenbeck verlassen. So lebt Eisbärendame Fanny derzeit in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen, die Seebären Poldi und Diego sind nach Halle umgezogen, Seebärin Conchita und ihre Tochter Bonita haben im Zoo von Leeuwarden in den Niederlanden eine neue Heimat gefunden. Zwei weitere Seebären leben derzeit in Großbritannien und Mähnenrobbe Betty ist in den Zoo von Zlín-Lešná in Tschechien umgezogen. Ein kleiner Teil der Humboldt-Pinguine befindet sich derzeit in den Niederlanden.
Welche Tiere werden zukünftig zu sehen sein?
Welche Tiere werden zukünftig zu sehen sein?
Zum geplanten Tierbestand des neuen Eismeers gehören Walrosse, Eisbären, Seebären, antarktische Pinguine und Humboldt-Pinguine. Außerdem sollen in einer großen Seevogel-Voliere Papageientaucher, Trottellummen und Küstenseeschwalben angesiedelt werden.
Was ist das Besondere am neuen Eismeer?
Was ist das Besondere am neuen Eismeer?
Die Gestaltung des neuen Eismeers wird sich an dem historischen Vorbild des vor über 100 Jahren von Carl Hagenbeck entworfenen Nordmeer-Panoramas orientieren. Diese im Zweiten Weltkrieg zum größten Teil zerstörte, ursprünglich begehbare Anlage war um ein Vielfaches größer als das den Hagenbeck-Besuchern aus den letzten Jahrzehnten bekannte Eismeer.

Das neue Eismeer erfüllt alle Anforderungen an eine moderne und artgerechte Tierhaltung und ermöglicht Hagenbeck gleichzeitig neue Zuchtmöglichkeiten. Ein 700 Meter langer Rundweg bietet den Besuchern durch verschiedene Sichtachsen spannende Einblicke in das Geschehen innerhalb der Anlage. So wird es nicht nur eine Besucherplattform mit Ausblick über Eismeerfelsen und Tierpark geben, auch das Innere der Anlage wird begehbar sein. Panoramascheiben geben den Blick frei auf tauchende Eisbären und Walrosse, die sich den Besuchern damit aus einer ganz anderen Perspektive zeigen.

Auf einer Gesamtfläche von 8.000 Quadratmetern mit einer Wasserfläche von 1.200 Quadratmetern haben die Tiere viel Platz zum Schwimmen und Tollen. Mit der geplanten Zuchtanlage für Walrosse erfüllt sich Hagenbeck zudem einen Herzenswunsch: In diesem bis zu sieben Meter tiefen Wasserbecken - einem der tiefsten Walross-Becken der Welt - soll künftig eine ganze Walross-Gruppe leben.
Wann wird das Eismeer eröffnet?
Wann wird das Eismeer eröffnet?
Die Eröffnung des neuen Eismeeres ist für das Frühjahr 2011 geplant.
Was kostet das neue Eismeer?
Was kostet das neue Eismeer?
Für den Bau der modernen Polarlandschaft sind derzeit 20 Millionen Euro veranschlagt.
Wer finanziert das Projekt?
Wer finanziert das Projekt?
Die Freie und Hansestadt Hamburg beteiligt sich mit 7,5 Millionen Euro an den Kosten des Neubaus. Das sind 2,5 Millionen Euro weniger, als sich Hagenbeck von der Stadt erhofft hatte. Der Kostenanteil, den Hagenbeck selbst aufbringen muss, steigt somit auf 12,5 Millionen Euro und die Finanzierung ist nur mit Unterstützung von Freunden und Förderern des Tierparks zu bewältigen. Hagenbeck hofft, durch private Spenden und testamentarische Zuwendungen an die Stiftung Hagenbeck diese Summe aufbringen zu können.

Kontakt
Stiftung Hagenbeck
Lokstedter Grenzstraße 2
22527 Hamburg
Telefon (040) 53 00 33 – 396
Fax (040) 53 00 33 – 395
Ansprechpartner: Cord Crasselt
E-Mail stiftung@hagenbeck.de
www.hagenbeck.de
Fenster schließen

Kontakt

Stiftung Hagenbeck
Lokstedter Grenzstraße 2
22527 Hamburg
Telefon: (040) 53 00 33 - 396
Fax: (040) 53 00 33 - 395
Ansprechpartner: Cord Crasselt
E-Mail: stiftung@hagenbeck.de
Internet: www.hagenbeck.de
Fenster schließen

Das Eismeer

Das neue Eismeer soll komplett begehbar sein. Es ist ein insgesamt 700 Meter langer Rundweg geplant, der dank gläserner Becken den Besuchern die Möglichkeit bietet, tauchende Eisbären und Walrosse zu beobachten und alle Tiere so aus einem ganz neuen Blickwinkel zu erleben. Auf der neuen Besucherplattform können Groß und Klein einen fantastischen Ausblick über die Eismeerfelsen und den Tierpark genießen.
Fenster schließen

Antarktische Pinguine

Hagenbeck möchte im neuen Eismeer mehrere Arten antarktischer Pinguine ansiedeln, deren natürlicher Lebensraum südlich des Polarkreises liegt. Antarktische Pinguine sind an die extremen Lebensbedingungen der größten Wüste der Welt bestens angepasst. Die bekannten Kaiserpinguine zum Beispiel marschieren 250 Kilometer durch die Antarktis, um sich in einem Tal oder an Felswänden in großen Kolonien niederzulassen. Dort legen die Weibchen ihre Eier, übergeben diese den Männchen und wandern wieder zurück zum Wasser, um Nahrung zu finden. Später kehren sie zu den Männchen und ihrem Nachwuchs zurück.

Die Klimaveränderung führt dazu, dass für die Vögel nicht mehr genügend Brutraum vorhanden ist und die Tiere zurückgedrängt werden.

Gestaltung und technische Ausstattung des neuen Eismeers werden auf die Besonderheiten der antarktischen Bewohner abgestimmt sein.
Fenster schließen

Walross (Odobenus rosmarus)

Walrosse gehören zu den Robben und werden nach zwei Unterarten differenziert: Atlantisches Walross (Odobenus rosmarus rosmarus) und Pazifisches Walross (Odobenus rosmarus divergens), zu dem auch Antje gehörte. Walrosse leben im Nordpolarmeer.

Sie haben einen sehr engen Schlund und ernähren sich daher von kleinen und weichen Meerestieren, wie zum Beispiel Muscheln, Würmern, Schnecken und Tintenfischen. Sie ertasten ihre Nahrung mit Hilfe der empfindlichen Sinneshaare. Im Meeresboden verborgene Beutetiere legen sie mit den Stoßzähnen und einem kräftig ausgestoßenen Wasserstrahl frei. Die Schalen der Krebse werden zerdrückt und das Innere wird herausgesaugt. Walrosse sind sehr gesellige Tiere. In ihren Heimatgebieten finden sie sich im Wasser und an Land zusammen.

Einen Herzenswunsch wird sich Hagenbeck mit der Zuchtanlage für Walrosse erfüllen. Mit einem bis zu sieben Meter tiefen Wasserbecken - eines der tiefsten Tauchbecken für diese Tiere weltweit - wird eine Wellness-Oase für Walrosse geschaffen, die ihresgleichen sucht. Dort soll nicht nur eine „neue Antje” einziehen, sondern eine ganze Gruppe von Walrossen. Natürlich ist für die Zukunft Nachwuchs geplant - ein weiteres Hagenbeck-Bekenntnis zur Arterhaltung.
Fenster schließen

Südamerikanische Seebären (Arctocephalus australis)

Südamerikanische Seebären sind in Menschenobhut selten zu finden und hatten bisher in Deutschland nur im Dortmunder Zoo und bei Hagenbeck regelmäßig Nachwuchs. Seebären gehören, wie auch die Seelöwen, zur Familie der Ohrenrobben. Ihren Namen verdanken die Ohrenrobben ihren kleinen, noch sichtbaren äußeren Ohrmuscheln.

Der Südamerikanische Seebär, wegen seines dichten Ober- und Unterfells auch „Dos Pelos” (spanisch: Doppelpelz) genannt, lebt an den Atlantik- und Pazifikküsten Südamerikas, vor Peru, Uruguay und im Süden Kap Horns. Anders als Hundsrobben klettern Seebären auch Felsen hinauf. Das werden die Besucher im neuen Eismeer sehr gut beobachten können.

Im Freiland hat sich der Bestand nach den Verfolgungen im 19. Jahrhundert wieder deutlich erholt, ist aber durch die zunehmende Umweltverschmutzung, die Überfischung der Meere und vor allem durch die Schleppnetzfischerei bedroht. Daher gibt es für diese Tierart ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP), an dem auch Hagenbeck bis zum Abriss des alten Eismeeres erfolgreich teilnahm. Ab 2011 soll bei Hagenbeck im neuen Eismeer die Zucht fortgesetzt werden.
Fenster schließen

Eisbär (Ursus maritimus)

Die Bären gehören zu den größten und gefährlichsten Landraubtieren der Erde. Ihr Lebensraum sind die nordpolaren Regionen. Dort wandern die Eisbären als Einzelgänger unermüdlich umher. Sie legen zur Nahrungssuche pro Jahr durchschnittlich 15.000 Kilometer zurück. Die langen Winter über leben Eisbären im Packeis. Sie jagen dort vor allem Robben. Im Gegensatz zu den großen Braunbären halten zumindest die männlichen Eisbären keinen Winterschlaf. Trächtige Eisbärenweibchen verbringen die harten Wintermonate in einer Schneehöhle. Dort kommt ihr Nachwuchs zur Welt. Bei der Geburt sind die jungen Eisbärenbabys blind und nackt. Sie haben die Größe eines Hausmeerschweinchens. Etwa zwei Jahre versorgt die Eisbärenmutter ihren Nachwuchs mit fettreicher Muttermilch und kümmert sich intensiv um die Aufzucht. Ausgewachsene Eisbären erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge bis zu 2,50 Meter.

Hagenbeck wird weiterhin am Erhaltungszuchtprogramm für diese von der Ausrottung bedrohte Tierart teilnehmen und möchte mit einer Eisbären-Gruppe (ein Männchen, zwei Weibchen) in der neuen Eismeer-Anlage an die Zuchterfolge früherer Jahre anknüpfen. Erstmalig wird sich die Panorama-Gestaltung an den geografischen Gegebenheiten orientieren: Eisbären werden zusammen mit Walrossen einen Bereich der Anlage bewohnen - getrennt nur durch für die Besucher unsichtbare Gräben.
Fenster schließen

Arktische Seevögel

Das neue Eismeer wird um eine weitere Attraktion ergänzt: In der großen Seevogel-Voliere sollen Papageientaucher, Trottellummen, Küstenseeschwalben und andere arktische Seevögel angesiedelt werden.
Impressum