Antarktische Pinguine

Königspinguine © Götz Berlik

Hagenbeck hat im neuen Eismeer mehrere Arten antarktischer Pinguine angesiedelt, deren natürlicher Lebensraum südlich des Polarkreises liegt. Antarktische Pinguine sind an die extremen Lebensbedingungen der größten Wüste der Welt bestens angepasst. Die bekannten Kaiserpinguine zum Beispiel marschieren 250 Kilometer durch die Antarktis, um sich in einem Tal oder an Felswänden in großen Kolonien niederzulassen. Dort legen die Weibchen ihre Eier, übergeben diese den Männchen und wandern wieder zurück zum Wasser, um Nahrung zu finden. Später kehren sie zu den Männchen und ihrem Nachwuchs zurück.

Die Klimaveränderung führt dazu, dass für die Vögel nicht mehr genügend Brutraum vorhanden ist und die Tiere zurückgedrängt werden.

Gestaltung und technische Ausstattung des neuen Eismeers werden auf die Besonderheiten der antarktischen Bewohner abgestimmt sein.

Info: Zirka ein- bis zweimal im Jahr kommt es bei Pinguinen zur Mauser. Dieser Vorgang kann vier bis sechs Wochen dauern und dient dem Austausch des Federkleids. In dieser Zeit gehen die Tiere nicht in das Wasser und nehmen keine Nahrung zu sich. Erst wenn ihr Federkleid erneuert ist, gehen sie wieder auf die Jagd.

 

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